Motivation

Die elementaren Bedürfnisse des Menschen sind Wohnen, Essen, Trinken, materielles Eigentum und das Ausleben seiner Begabungen, Talente und Leidenschaften. Diese Dinge vermitteln dem Individuum Identität und Sicherheit. Doch die Welt ist kein Schlaraffenland, die physischen und die geistigen Ressourcen müssen entdeckt und erarbeitet werden. Die elementarsten Fragen, die sich der Mensch stellt, sind: „Wer bin ich, was kann ich und wohin gehe ich?“ In der Beantwortung dieser Fragen verbirgt sich die Sehnsucht und die Antwort nach innerer Freiheit. Das eigene Leben zu erkennen, zu verstehen und zu leben ist Ausdruck der eigenen Individualität und bewirkt persönliche Genügsamkeit. Mensch sein heißt demnach nicht einfach biologisch da zu ein und zu existieren, sondern es geht um die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Der Mensch ist einzigartig, doch der Mensch lebt nie für sich allein, sondern immer in Beziehung zu seinem Umfeld, was Identität und persönliche Entfaltung zur Folge hat. Die Aufhebung der Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit würde die Gemeinschaft innerhalb einer Gesellschaft zerstören.

Qualifikation

2003 machte ich in Bad Gandersheim die Juleica (Jugendleiterkarte). 2003-2005 arbeitete ich als Jugendleiter und als Berufsschlagzeuger in Bad Gandersheim. Seit 1998 habe ich mit meiner Band zahlreiche Live-Auftritte gehabt und habe Workshops zu den im Text genannten Themen gegeben. 2004 wurden ich und meine Band Sieger beim Message Music Contest, von über 600 Bands gewannen wir den ersten Platz. Seit ca. zehn Jahren spielen wir bis zu 12 Konzerte pro Jahr, in Jugendhäusern, auf Groß- und Klein-Veranstaltungen, auf Jugendfestivals, in sozialen Einrichtungen und zuletzt auch in der JAA im Jugendgefängnis Würzburg. Momentan bin ich Student an der Pionier Akademie Meiningen und mache einen Abschluss in Intercultural Studies mit den Schwerpunkten Theologie / Ethik, Soziologie, Kulturwissenschaft, Anthropologie und Kommunikationspsychologie. Was ich in diesen Jahren gelernt habe, möchte ich sehr gern der jungen Generation weitergeben, da ich einen sehr großen Bedarf an Orientierung und beruflicher Perspektive in unserem Land sehe.

In den Jahren 2006 und 2007 wurde ich engagiert, im Rahmen des Mathetages der Alfred-Brehm-Schule in Jena zu dem Thema Mathematik Songs zu schreiben. Ich habe von Lehrern und Schülern sehr gute Feedbacks zu diesen Songs bekommen. Ziel war es, Mathematisches Grundwissen über Rap Songs zu vermitteln, um den Lerneffekt von Schülern zu steigern. Kurz danach kamen Jugendliche zu mir und haben mir meinen eigenen Rap Song vorgetragen, wodurch sie automatisch Matheformeln erlernt hatten. Genau diese Möglichkeit des Lernen möchte ich gern an Schulen oder andere Institutionen einbringen.